Du gehst in die Abklärung. Und dann?
In einer Abklärung sollst du erzählen, wie es dir in der zweiten Klasse ging. Du sollst ein Beispiel dafür nennen, wann du zuletzt den Faden verloren hast. Unter Zeitdruck, gegenüber einer fremden Person. Viele sagen dann «keine Ahnung» und ärgern sich hinterher, weil ihnen zu Hause zehn Beispiele einfallen.
Dieses Arbeitsheft nimmt dir diese Arbeit vorher ab. Du gehst deine Geschichte in Ruhe durch, in deinem Tempo, an so vielen Tagen, wie du brauchst. Was dabei entsteht, gehört dir: eine Beschreibung deines Alltags, die du im Gespräch zur Hand hast.
Was drin ist
Teil 1 führt dich durch deine Geschichte, von der Kindheit bis heute, mit offenen Fragen und Listen zum Ankreuzen.
Teil 2 sind 22 Profilkarten. Jede beschreibt ein Merkmal, das bei ADHS, Autismus oder AuDHS vorkommen kann, mit Alltagsbeispielen und Platz für deine eigenen. Dazu bewertest du Häufigkeit, Beeinträchtigung und Leidensdruck.
Teil 3 bringt alles auf eine Seite: dein Profil als Balken, auf Papier oder online anklick- und ausdruckbar.
Zum Schluss gibt es Informationen darüber, wie eine Abklärung abläuft, und einen vierseitigen Spickzettel fürs Gespräch.
Für wen es gedacht ist
Für Erwachsene mit einem Verdacht auf ADHS und/oder Autismus, mit oder ohne Termin. Für Menschen, die sich schwertun, spontan über sich zu sprechen. Und für alle, die schon lange spüren, dass etwas anders ist, und endlich Worte dafür suchen.
Was du bekommst
Ein ausfüllbares PDF mit 68 Seiten auf Deutsch. Du kannst es am Computer oder Tablet ausfüllen oder ausdrucken und von Hand bearbeiten. Am Computer brauchst du dafür eine PDF-Reader, in der Browser-Vorschau funktionieren die Felder nicht zuverlässig. Für das Handy ist es nicht praktisch.
Dazu bekommst du Zugang zu einer geschützten Seite auf audhs-bern.ch, auf der du deine Auswertung digital ausfüllen und als PDF speichern kannst. Link und Passwort stehen im Heft.
Den Downloadlink erhältst du direkt nach der Zahlung per E-Mail. Wenn ich das Arbeitsheft überarbeite, bekommst du die neue Fassung über denselben Link automatisch dazu.
Wichtig
Dieses Arbeitsheft ersetzt keine psychiatrische oder psychologische Diagnose. Es dient der persönlichen Reflexion und der Vorbereitung auf eine Abklärung. Bei Fragen zur Diagnose wende dich an eine Fachperson.
Digitales Produkt. Mit dem Download erlischt das Rückgaberecht. Das PDF ist für deinen persönlichen Gebrauch bestimmt, Weitergabe und Weiterverkauf sind nicht gestattet.
An Fachpersonen: Der Kauf gilt für eine Person. Wenn du als Coach, Therapeutin oder Beratungsstelle mit dem Arbeitsheft arbeiten möchtest, braucht jede Klientin ein eigenes Exemplar. Schreib mir, dann finden wir eine Lösung für mehrere Lizenzen. leslie@audhs-bern.ch
Dieses Arbeitsheft wurde entwickelt von Leslie Vogel, AuDHS Bern. Ich arbeite als Coach mit neurodivergenten Menschen und lebe selbst mit AuDHS.



Eveline –
Mir hat die Nutzung des Gehirnprofils sehr geholfen. Es hat mir vor der ADHS Diagnostik sehr viel Sicherheit gegeben und Angst genommen. Ich konnte während der Abklärung ohne grosse Probleme viel von mir und meinen Schwierigkeiten erzählen und dank der Vorbereitung viele Beispiele nennen. Ich fühlte mich mein Ausfüllen sehr gesehen und es räumte Zweifel grösstenteils aus dem Weg. Meine Psychiaterin hat positiv auf die Vorbereitung per Gehirnprofil reagiert.
Von mir eine klare Empfehlung das Gehirnprofil zu nutzen.
Corinne –
Man sieht, dass sehr viel Arbeit im Gehirnprofil-Dossier steckt. Es ist klar aufgebaut, gut geordnet und einfach verständlich. Die Fragen sind logisch gestellt, und es kommen nicht zu viele Informationen auf einmal. Dadurch kann man sich Zeit nehmen und wird nicht überfordert.
Besonders für Autist*innen und/oder Menschen mit ADHS ist das Gehirnprofil sehr hilfreich. Es unterstützt dabei, eigene Erfahrungen, Schwierigkeiten und Stärken besser zu verstehen und in Worte zu fassen. Beim Ausfüllen habe ich mich gesehen, ernst genommen und gut begleitet gefühlt.
Auch als Vorbereitung auf eine Diagnostik finde ich das Gehirnprofil sehr wertvoll. Man beschäftigt sich bereits mit vielen wichtigen Fragen und Themen, die später in der Diagnostik oft nochmals vorkommen. Dadurch fällt es leichter, über sich selbst zu erzählen und konkrete Beispiele aus dem eigenen Alltag zu nennen.
Mir hat das Gehirnprofil wirklich sehr geholfen. Ich empfehle es von Herzen gerne weiter.